Bühne
Eine Friseurin arbeitet lächelnd an den Haaren einer Kundin in einem Salon.
 
Kristin: Vom BWL-Studium in den Friseursalon
Einleitung

Entscheidung für das Friseurhandwerk trotz Akademikerfamilie

Das BWL-Studium war nicht Kristins freie Entscheidung. In ihrer Akademikerfamilie fühlte sie sich verpflichtet zu studieren. Nach ihrem Studienabbruch widmete sie sich dem, was ihr wirklich Freude bereitet: Ihre Kreativität als Friseurin auszuleben.

Für Kristin war klar: Das Studium folgt dem Abitur. Ihr ganzes Umfeld bestand aus Akademiker*innen. Also schrieb sie sich für BWL ein. Doch ihr wurde schnell klar, dass das Studium sie nicht erfüllte. Trotzdem kostete es Kristin viel Überwindung, sich für einen Studienabbruch zu entscheiden. Mit der Zeit gestand sie sich schließlich ein, dass ihre praktischen Arbeiten, ihr kreatives Umfeld und ihr Nebenjob ihr mehr Freude bereitete als das Studium. Das Lernen an der Universität war für sie trocken und sie sehnte sich danach, ihre Kreativität auszuleben. Als sie sich zum Abbruch durchgerungen hatte, begann sie ihre Ausbildung zur Friseurin.

Text

Mit Beratung zur Traumausbildung

Diese Entscheidung war wohlüberlegt.  Kristin hatte viel recherchiert, Selbsttests durchgeführt und sich beraten lassen, um herauszufinden, was sie machen will. Bei der HWK informierte sie sich über handwerkliche Berufe. Kristin ist froh, die äußeren Erwartungen und ihren Bildungsweg überwunden zu haben. Sie ist glücklich in ihrem Beruf und freut sich auf ihre Meisterausbildung als Friseurin. Auch ohne Studium hat sie ihren Platz in der Arbeitswelt gefunden.

Die Initiative „Zweifellos – Finde deinen Weg" wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen der Initiative Bildungsketten.