Bühne
Frau mit blauem Schutzhelm und orangefarbener Warnweste hält ein Handy ans Ohr und lächelt freundlich.
Ansprache & Rekrutierung
Nutzen Sie das Potenzial von Studienabbrecher*innen für Ihre Fachkräftegewinnung.
Ansprache
Drei diverse Personen sitzen an einem Konferenztisch mit Laptops und Papieren: Eine lachende Frau mit Brille und Zöpfen hält ein Tablet hoch, ein Mann mit Brille und eine Frau lächeln zu.

Wie spreche ich Studienabbrecher*innen richtig an?

Der demografische Wandel verschärft den Fachkräftemangel. Studienabbrecher*innen bringen wertvolle Kompetenzen mit und suchen nach neuen Perspektiven. Damit sich Studienabbrecher*innen und junge Arbeitnehmer*innen angesprochen fühlen, sollten Sie sich und Ihre Werte klar hervorheben.

 

Formulieren Sie Ihre Angebote offen und direkt und machen Sie sichtbar, welche Chancen ein Einstieg bei Ihnen bietet.

  • Zielgruppe direkt ansprechen: Verwenden Sie den Begriff „Studienabbrecher*innen“ explizit in Ihrer Kommunikation. Das schafft Vertrauen und senkt Hemmschwellen.
  • Angebote statt Erwartungen: Zeigen Sie, was Sie Bewerber*innen bieten – etwa Einstiegsprogramme, individuelle Einarbeitung oder Weiterbildungsmöglichkeiten.
  • Vorwissen wertschätzen: Machen Sie deutlich, dass bereits erworbene Kenntnisse aus dem Studium relevant sind. So fällt der Übergang in eine Ausbildung leichter.
  • Erfolgsgeschichten teilen: Erfahrungsberichte von ehemaligen Studierenden oder Karrierebeispiele aus Ihrem Betrieb schaffen Identifikation und Motivation.
Plattform finden

Finden Sie die richtige Plattform & Ansprachemöglichkeit

Die beste Strategie nützt nichts, wenn Ihre Zielgruppe Sie nicht findet. Nutzen Sie verschiedene Kanäle und Formate, um auf Ihr Unternehmen aufmerksam zu machen:

  • Nutzen Sie Social Media (Instagram, TikTok, LinkedIn)
  • Gestalten Sie Ihre Website modern und authentisch
  • Transportieren Sie Ihre Werte, Ein- und Aufstiegsmöglichkeiten und Weiterbildungsoptionen
  • Kooperieren Sie mit Hochschulen (Praktika, Werkstudierendenjobs, Orientierungssemester)
  • Arbeiten Sie mit Kammern, der Agenturen für Arbeit und Beratungsnetzwerken zusammen
  • Nutzen Sie Stellenbörsen und regionale Ausbildungsmessen
  • Geben Sie Einblick in Ihren Betrieb, z. B. Tag der offenen Tür

 

Beteiligen Sie sich an unserem Format der „Betriebs- und Berufserkundung“, in dem Beratende sich ein Bild Ihres Unternehmens und den Ausbildungsberufen machen, um diese wertvollen Infos im Beratungsgespräch direkt an Ratsuchende weitergeben zu können.

Sie haben Interesse? Schreiben Sie uns gerne eine Mail an: info@studienzweifel-los.de

 

Weitere Infos und Tipps, auch zur langfristigen Bindung von Studienabbrecher*innen an Ihr Unternehmen, finden Sie hier:

Broschüre des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) „Studienabbrecher als Auszubildende ins Boot holen“ Ausbilderhandbuch der DIHK-Bildungs-GmbH
Attraktivität (Akkordeon)

Das macht Ihren Betrieb interessant für Studienabbrecher*innen

Wer Studienabbrecher*innen gewinnen möchte, muss mehr bieten als einen Ausbildungsplatz. Entscheidend sind Perspektiven, Flexibilität und eine wertschätzende Unternehmenskultur.

Bieten Sie Studienabbrecher*innen praxisnahe Tätigkeiten und Entwicklungsmöglichkeiten.

Teilzeitlösungen, Gleitzeit oder Homeoffice erhöhen die Attraktivität Ihres Angebots.

Stimmen Sie Einstiegstermine und Übergangsphasen flexibel ab, da Studien- und Ausbildungszeiten selten deckungsgleich sind.

Schaffen Sie eine offene Unternehmenskultur, in der generationsübergreifende Teams voneinander lernen.

Zeigen Sie Karrierewege auf und kommunizieren Sie, welche internen Entwicklungsoptionen es gibt.

Machen Sie auf Anrechnungsoptionen für Studienleistungen aufmerksam.

Bieten Sie Studierenden die Möglichkeit, Ihr Unternehmen kennenzulernen, bevor sie sich für eine Ausbildung entscheiden.

Seitenteaser Erfahrungsberichte

Erfahrungsberichte aus der Praxis

In unseren Erfolgsgeschichten von Studienabbrecher*innen erfahren Sie, was die Zielgruppe bewegt und wie der Einstieg als Nachwuchskraft ins Unternehmen gelingt.

Ein Mann arbeitet an einem Serverschrank, überprüft Kabelverbindungen und hält ein Tablet in der Hand.
Stefan: Kaufmann für Digitalisierungsmanagement

Für Stefan gab es nach dem Abitur nur einen Weg: das Studium. Nach drei Abbrüchen war klar, dass dies nicht der richtige ist. Aber wie sollte es weitergehen? Erst der richtige Ansprechpartner hatte den entscheidenden Tipp: Stefan fand die Ausbildung, die zu ihm passte.

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Eine Frau arbeitet konzentriert an einem Schreibtisch mit zwei Monitoren, auf denen Tabellen und Daten angezeigt werden.
Rebecca: Industriekauffrau

Endgültig durchgefallen. Rebecca musste die Universität verlassen. Sie brauchte Vorgaben, einen anderen Lernstil. Diesen fand sie in der Ausbildung – und blieb bei ihrem Leidenschaftsthema, der Wirtschaft.

Weiterlesen
Zwei Personen unterhalten sich in einem hellen Raum mit Heizkörper und Tür im Hintergrund. Eine junge Frau mit langen braunen Haaren gestikuliert lebhaft; ein älterer Mann mit Brille und blauem Hemd hört aufmerksam.
Kimberly: Büroleiterin

Als Kimberly den ganzen Tag vor einem Reagenzglas auf eine Farbänderung wartete, war ihr klar: Biosystemtechnik ist nicht das Richtige für sie. Ein Studium, eine Selbstständigkeit und einen Kellnerjob später fand sie zu ihrer Traumstelle.

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Die Initiative „Zweifellos – Finde deinen Weg" wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen der Initiative Bildungsketten.