wir zeigen dir, was dir helfen kann.
Ein Studium in einem neuen Land bringt viele Chancen, aber auch besondere Hürden. Sprachbarrieren, finanzielle Sorgen oder fehlende Kontakte können belasten. Hier erfährst du, was hilft, um dich sicherer zu fühlen und gut anzukommen.
Als internationale*r Student*in musst du oft mehr meistern als nur Prüfungen. Neue Sprache, ungewohnte Lehrmethoden und hohe Anforderungen im Studium können anstrengend sein. Dazu kommen häufig finanzielle Belastungen, weil Nebenjobs oft nicht ausreichen. Auch Bürokratie – von der Wohnungssuche bis zum Aufenthaltstitel – fühlt sich schnell erdrückend an.
Manche Studierende kämpfen zusätzlich mit Einsamkeit, weil es schwerfällt, Freundschaften aufzubauen oder Kontakte zu knüpfen. Diese Herausforderungen bedeuten nicht, dass du ungeeignet bist – sie gehören für viele zum Studienalltag und Anpassungsprozess. Wichtig ist, die Ursachen zu erkennen und dir Unterstützung zu holen.
Beratungsstellen an deiner Hochschule, Sprachkurse oder Netzwerke für internationale Studierende helfen dir, Schritt für Schritt Sicherheit zu gewinnen und das Studium positiver zu erleben.
Vielleicht merkst du, dass Vorlesungen, Fachtexte oder Prüfungen schwieriger sind, als du gedacht hast. Du bist damit nicht allein – viele Studierende brauchen Zeit, um sich an die Fachsprache und das deutsche Hochschulsystem zu gewöhnen.
Das hilft:
Tipps zum Deutsch lernen findest du auch bei Handbook Germany.
Nutze die Ankommen App: Mit dem integrierten Deutschkurs kannst du beginnen Deutsch zu lernen und findest weitere hilfreiche Infos.
Ein neues Land bringt auch neue und vielleicht ungewohnte Aufgaben mit sich: Mülltrennung, Rundfunkbeitrag, Einkaufen, Behördengänge – und oft das erste Mal alleine wohnen. Dazu kommen Heimweh oder das Gefühl, keinen Anschluss zu finden.
Um Anschluss zu finden und dich schneller einzugewöhnen kannst du zum Beispiel folgendes machen:
Weitere Infos zum Thema Alltag in Deutschland gibt es auch bei Handbook Germany.
Nutze die Ankommen App: Sie ist ein praktischer Wegbegleiter und enthält Informationen zum Leben in Deutschland, zum Asylverfahren sowie zu den Themen Arbeit und Ausbildung.
Miete, Essen, Technik und Materialien zum Studieren – das kann teuer sein und als internationale*r Studierende*r darfst du nur eine begrenzte Stundenanzahl arbeiten.
Das hilft:
Weitere Infos zum Thema Alltag in Deutschland gibt es auch bei Handbook Germany.
Formulare, Fristen und Behörden können überfordern – vor allem auf Deutsch.
Das hilft:
Heimweh, Einsamkeit, Diskriminierung oder Sorgen um Familie können sehr belasten. Du musst damit nicht allein sein. Unterstützung zu suchen ist ein Zeichen von Stärke.
Ändern Punkt 3:
Das hilft:
Viele internationale Studierende informieren sich erst über Alternativen, wenn eine Exmatrikulation bevorsteht. Das ist verständlich, weil mit dem Studium oft große Erwartungen aus dem Umfeld verbunden sind. Besser ist es jedoch, dich schon frühzeitig mit deinen Optionen zu beschäftigen, so behältst du mehr Handlungsspielraum und kannst selbstbestimmter entscheiden.
So kannst du dich unterstützen:
Frühzeitige Reflexion schafft Handlungsspielraum und mindert Stress.
Studienabbruch als Option
Du willst oder kannst dein aktuelles Studium nicht fortführen? Es gibt verschiedene Optionen, die du stattdessen machen kannst. .
So kannst du vorgehen:
Höre und lese Geschichten von Studienabbrecher*innen, die auch gezweifelt, entschieden und ihren eigenen Karriereweg gefunden haben. Die Mutmach-Stories zeigen: Du bist nicht allein.