
aber es gibt Unterstützung für dich.

Studieren kostet mehr, als viele denken. Miete, Materialien, Gebühren und Lebenshaltung können schnell zur Belastung werden. Doch es gibt viele Hilfen, die dir Sicherheit und Entlastung bringen.
Neben finanzieller Unterstützung durch staatliche Förderungen, Studienkrediten oder Bildungsfonds hast du noch mehr Möglichkeiten, wie du im Studium an Geld kommst. Überlege auch, ob du nebenher arbeiten kannst oder aus dem privaten Umfeld Hilfe bekommen kannst. Verschaffe dir hier einen Überblick.
Wenn das Geld knapp wird, gibt es verschiedene staatliche Unterstützungsangebote, die oft unterschätzt werden:
BAföG: Viele Studierende gehen fälschlicherweise davon aus, keinen Anspruch zu haben – tatsächlich sind die Fördermöglichkeiten breiter, als oft angenommen. Ein Antrag lohnt sich in jedem Fall. Die Förderung richtet sich nach Einkommen und Vermögen, besteht zur Hälfte aus einem Zuschuss und zur Hälfte aus einem zinslosen Darlehen. Die Rückzahlung erfolgt erst nach dem Studium und nur bei ausreichend hohem Einkommen.
Link Tipps
Stipendien: Finanzielle Unterstützung ohne Rückzahlung. Viele Programme richten sich nicht nur an Hochbegabte, sondern fördern auch Engagement, besondere Lebenswege oder individuelle Herausforderungen.
Link Tipp
Wenn BAföG oder Stipendium nicht greifen, können Studienkredite eine Option sein – allerdings nur als letzte Wahl. Achte unbedingt auf Rückzahlungsmodalitäten und Zinsen. Varianten sind:
Arten von Studienkrediten:
Vor- und Nachteile von Studienkrediten:
Flexible Rückzahlung:
Viele Studierende sichern sich durch Nebenjobs zusätzliche Einnahmen:
Tipp: Beachte deine Rechte zu Arbeitszeiten und Sozialversicherung.
Infos und Beratung findest du bei deinem Studierendenwerk oder auf dem
Eltern sind gesetzlich unterhaltspflichtig, bis ihr Kind 25 Jahre alt ist (oder bis zum Ende der Ausbildung), wenn sie finanziell dazu in der Lage sind. Auch Kindergeld kannst du beziehen, bis du 25 Jahre alt bist. Wenn du nicht mehr zu Hause wohnst, kann es direkt an dich ausgezahlt werden. In Übergangszeiten zwischen Studium und Ausbildung bleibt der Anspruch ebenfalls bestehen.
Auch private Darlehen von deiner Familie oder aus deinem Freundeskreis können helfen – kläre aber schriftlich die Bedingungen, um Missverständnisse zu vermeiden.
Höre und lese Geschichten von Studienabbrecher*innen, die auch gezweifelt, entschieden und ihren eigenen Karriereweg gefunden haben. Die Mutmach-Stories zeigen: Du bist nicht allein.