Nicht jede Belastung ist gleich kritisch – doch es gibt Warnzeichen, die du ernst nehmen solltest.
Einleitung Warnzeichen
Warnzeichen erkennen und schnell handeln
Studieren kann anstrengend sein und ein gewisses Maß an Stress ist normal. Wenn Erschöpfung, Druck oder Sorgen jedoch dauerhaft bleiben, solltest du das ernst nehmen. Es gibt Wege und Hilfe, damit umzugehen und diese zeigen wir dir hier.
Dauerhafte Müdigkeit oder Erschöpfung trotz Schlaf
Häufig negative Gedanken über dich selbst
Verlust von Freude an früher wichtigen Aktivitäten
Rückzug von Freund*innen oder Familie
Konzentrationsprobleme, Leistungsabfall im Studium
Deutlich verändertes Ess- oder Schlafverhalten
Häufiger Griff zu Alkohol oder anderen Substanzen
Überforderung durch Anforderungen im Studium
Starkes Bedürfnis, über Gefühle zu sprechen
Wenn du mehrere dieser Punkte bei dir erkennst, zögere nicht, Unterstützung in Anspruch zu nehmen.
Strategien bei psychischen Belastungen
Wie du mit psychischen Belastungen umgehen kannst
Wenn dir alles zu viel wird, hilft es, kleine Schritte zu gehen:
Darüber sprechen: Schon ein Gespräch mit Freund*innen, Familie oder Kommiliton*innen kann entlasten.
Strukturen schaffen: Routinen, Pausen und realistische Ziele helfen, Chaos und Druck zu verringern.
Selbstfürsorge: Bewegung, gesunde Ernährung und ausreichend Schlaf sind keine Nebensache – sie sind Grundlage für Stabilität.
Beratung nutzen: Professionelle Unterstützung eröffnet dir neue Perspektiven und stärkt dich dabei, Lösungen zu finden.
Auch wenn es sich im Moment schwer anfühlt: Diese ersten kleinen Schritte können bereits entlastend wirken.
Beratungsstellen bei psychischen Belastungen
Wo du Unterstützung findest
Du musst mit deinen Sorgen nicht allein bleiben. Es gibt zahlreiche vertrauliche und kostenfreie Angebote:
Psychologische Beratung der Studierendenwerke: Speziell auf die Lebenswelt von Studierenden zugeschnitten, mit präventiver und akuter Unterstützung.
Psychologische Beratungsstellen der Hochschulen: Meist Teil der Zentralen Studienberatung; Unterstützung bei Zweifeln, Prüfungsstress oder Abschlussphase.
Hausärzt*innen & Psychotherapeut*innen: Erste Anlaufstellen bei anhaltenden Beschwerden.
Erfahrungsberichte: So haben andere ihren Weg gefunden
Höre und lese Geschichten von Studienabbrecher*innen, die auch gezweifelt, entschieden und ihren eigenen Karriereweg gefunden haben. Die Mutmach-Stories zeigen: Du bist nicht allein.
Alex: Mikrotechnologe
Alex ging es wie vielen: Nach dem Abitur direkt an die Universität. Es klappte nicht. Doch Alex blieb dran, versuchte es immer wieder. Dreimal begann er ein Studium, bevor er schließlich verstand: Studieren passt nicht zu mir.
Marie: Mit chronischen Krankheiten durch das Studium
Ihr Studium bot ihr viel Freiheit: Flexibilität, die ihr ermöglichte, überhaupt zu studieren. Aber auch Flexibilität, weswegen Marie so lange studierte. Zwölf Semester lagen hinter ihr, als Marie ihr Studium abschloss. Eine Zeit, in der sie mit verschiedenen Herausforderungen zu kämpfen hatte.
Vier Semester lang hat Nico Informatik studiert. Für ihn war das Studium keine Bereicherung für den Alltag als Software-Entwickler. Konzentration fiel ihm krankheitsbedingt schwer. Erfahre im Podcast mehr über Nicos Werdegang und wie eine Diagnose sein Leben veränderte.
Die Initiative „Zweifellos – Finde deinen Weg" wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen der Initiative Bildungsketten.
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